Baubeginn des Ersatzbrennstoff – Kraftwerk der Papierfabrik Hamburger-Spremberg
Der Neubau des Ersatzbrennstoff - Kraftwerkes der Papierfabrik Hamburger Spremberg hat begonnen.
Wie der Geschäftsführer der Prinzhorn Holding, zu der die Hamburger Gruppe gehört, DI Thomas Prinzhorn am 20.07.2010 in einem Pressegespräch mitteilte, wurden die Maßnahmen zur Baufeldfreimachung eingeleitet. Die Aufträge für die Verfahrenstechnik und den Baukörper wurden bereits vergeben. Auch hier laufen die Arbeiten inzwischen planmäßig.
Das EBS-Kraftwerk soll die Papierproduktion der Papiermaschine1 in Spremberg durch die Lieferung von jährlich 390.000 MWh Prozessdampf und 135.000 MWh elektrischer Energie sicherstellen. "Aufgrund drastischer Energiepreisschwankungen der letzten Jahre, speziell im Jahr 2008, wurde bereits damals der Entschluss gefasst, die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes durch den Bau einer eigenen Energieversorgung weiter zu verbessern", so Prinzhorn.
Im Kraftwerk werden sowohl eigene Reststoffe aus der Papierherstellung, als auch Brennstoffe externer Zulieferer aus dem direkten Umfeld genutzt. Die hocheffiziente Energiezentrale genügt hohen Umweltstandards und trägt wesentlich zur Verringerung der CO2-Belastung bei.
Die Bauzeit wird etwa 28 Monate betragen, sodass die Energielieferungen an die Papierfabrik Ende 2012 beginnen können.
Durch die Investition mit einem Gesamtumfang von ca. 140 Millionen Euro werden weitere 50 direkte Arbeitsplätze entstehen. Der Standort Spremberg beschäftigt dann etwa 400 Mitarbeiter und gehört zu den größten Arbeitgebern der Region.
schematische Darstellung Süd-Ost und Süd-West

Klaus-Peter Juraschek
Würde gern meinen Beruf weiterhin ausführen. Bei Ihnen bietet sich durch den Neubau des Kraftwerkes die Möglichkeit.Arbeite z. Zt. in einer Papierfabrik mit angeschlossenem Kraftwerk.
Joachim Hackbarth
Hallo Leute,
da ich mit dem Neubauprojekt HKW Cottbus mehrjährige Erfahrungen als oberbauleiter habe, interessiere ich mich auch für den EBS- Kraftwerksneubau für die Papierfabrik Spremberg. Aufgrund der Standortnähe sehe ich darüber hinaus Synergieeffekte, wie unter anderem, Kontakte zu wichtigen Klein- und Mittelständischen Unternehmen in der Region.
Eine schriftliche Bewerbunghatte ich bereits an die Spreerecycling GmbH gerichtet. Vielleicht könnt
Ihr mich mit zusätzlichen Kontaktadressen unterstützen?
Mit freundlichen Grüßen
Joachim Hackbarth