Blutspendeaktion des DRK im Spremberger Gymnasium
Am Donnerstag, den 25. Februar 2010, fand im Schulteil Süd des Erwin-Strittmatter-Gymnasiums in Trattendorf von 9 bis 12 Uhr eine Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes statt. Alle Schüler, die mindestens 18 Jahre alt waren, sich gesund fühlten und die restlichen Bedingungen zur Blutspende erfüllten, waren aufgerufen teilzunehmen. Die Aktion war allerdings nicht nur für Schüler gedacht, denn das Schulhaus öffnete seine Pforten auch für alle anderen Spendewilligen.
Die Spende selbst dauert meist nicht länger als eine Viertelstunde. Zuvor muss man ein paar Ankreuz-Formalitäten erledigen und anschließend wird durch einen kleinen Piekser in den Finger der Hämoglobin-Wert ermittelt um zu schauen, ob man an diesem Tag für eine Blutspende in Frage kommt. Nach einer kurzen Überprüfung der Körpertemperatur geht es dann in den Musikraum, in dem ein Arzt in einem kurzen Gespräch auf die Gesundheit des Spenders eingeht und den Blutdruck überprüft. Wenn der Doc sein "Ok" gegeben hat, geht es in den benachbarten Lateinraum, der vom DRK kurzerhand zum Blutspenderaum umfunktioniert wurde. Ein Schüler, der nicht näher genannt werden möchte, sagte mit einem Schmunzeln im Gesicht:
"In diesem Raum lasse ich nicht nur meine Nerven, sondern jetzt auch noch mein Blut!"
Die netten und gut gelaunten Mitarbeiter des DRK kümmern sich ganzheitlich um das Wohl eines jeden Spendewilligen und fragen ob Essen oder Trinken gewünscht wird. Langsam geht es dann in die spannende Phase. Nachdem eine Schwester nochmal Name und Geburtsdatum erfasst hat, bekommt man eine Schale mit dem leeren Beutel, Schläuchen, anderen nötigen Utensilien und außerdem ein kleines Präsent in die Hand gedrückt und wenn man dann bereit ist, geht es auch wirklich los. Im Prinzip nicht anders als man es vom Blut abnehmen beim Hausarzt kennt, nur etwas länger. Mit einem kleinen Gummiball in der Hand kann man etwas nachhelfen und den Blutfluss beschleunigen. Nach einem halben Liter ist dann aber Schluss und der Spender darf sich entspannen.
Belohnt wurde das Blutspenden heute durch einen prall gefüllten Imbiss-Beutel mit allerlei Leckereien, einer Tasse und einem Strandtuch, sowie mit der Gewissheit, etwas Gutes getan zu haben. Ein positiver Nebeneffekt der Blutspende ist auch, dass das Blut auf HIV, Hepatitis und andere Infektionen getestet wird und man so einen kostenlosen Gesundheitscheck durchläuft, allein durch die Blutspende.
Spremberg24 führte ein kurzes Interview mit dem Erstspender Karl Bernhard Elsner (18) aus Döbern und fragte, was ihn zur Blutspende bewegt hat:
"Ich hatte eigentlich nicht mal vor spenden zu gehen. Aber als ich die riesigen Fresspakete sah und man mir mitteilte, dass ich nicht zu Sport gehen müsste hab ich's mir eben anders überlegt. Der soziale Aspekt spielt natürlich auch eine Rolle."
"Naja wenn man das Gefühl um eine Erfahrung reicher zu sein als 'besser' bezeichnen will, ja. Aber an sich ist einem nur schwindlig und man ärgert sich seinen Arm nicht vollständig bewegen zu können."
"Nein absolut nicht!"
"Klar, wieso nicht?"

Spremberg24 Redaktion
Sehr toller erster Artikel von Max! Wir freuen uns schon auf deinen nächsten und vielleicht finden sich noch weitere die hier kreative Artikel einstellen wollen! Die Redaktion
Maximilian Josef
Danke fürs Lob! Mal schauen, was so an zu verarbeitendem Material so anfällt und dann wird die Zeit zeigen, was sich da für Artikel entwickeln ;)