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Kälte sorgt für steigende Arbeitslosigkeit

Deutlich spürbar sind die Folgen der lange andauenden Kälteperiode für den Arbeitsmarkt im Landkreis Spree-Neiße. Gegenüber dem Vormonat ist die Arbeitslosenquote um 1,4 Prozentpunkte von 12,0 % auf 13,4 % gestiegen. In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass im Januar 2010 960 Personen mehr arbeitslos waren als noch im Dezember 2009.

Besonders stark angestiegen ist die Arbeitslosigkeit im Bereich des SGB III. Hier war ein Zuwachs um 797 Personen zu verzeichnen. Mit einem Anstieg um 163 Personen ist der Zuwachs im Bereich der SGB II Arbeitslosigkeit deutlich niedriger ausgefallen.

Im Gegenzug dazu ist die Zahl, der durch den Landkreis Spree-Neiße, Eigenbetrieb „Grundsicherung für Arbeitssuchende“, betreuten Bedarfgemeinschaften und Leistungsbezieher leicht gesunken. So ging die Zahl der Bedarfsgemeinschaften von 8.449 um 87 auf 8.362 und die der Leistungsbezieher um 184 von 14.814 auf 14.630 zurück.

Einen Grund zur Beunruhigung durch den Anstieg der Arbeitslosigkeit sieht der Werkleiter des Eigenbetriebs „Grundsicherung für Arbeitssuchende“ Hermann Kostrewa nicht und führt dazu aus: „Im Januar ist regelmäßig ein Anstieg der Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen.“ und verweist darauf: „Im Vorjahr lag die Arbeitslosenquote mit 14,9 % deutlich höher, die weitere Entwicklung der Arbeitslosigkeit im Jahresverlauf bleibt abzuwarten.“

Die Arbeitslosigkeit ist von Dezember auf Januar um 202 auf 2.687 Personen gestiegen. Das waren 308 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Januar 15,4%; vor einem Jahr belief sie sich auf 16,8%. Dabei meldeten sich 590 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 116 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 353 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-69).
Der Stellenbestand ist im Januar um 5 Stellen auf 18 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 7 Stellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Januar 14 neue Stellen, 4 mehr als vor einem Jahr.

.Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB III von Dezember auf Januar um 158 auf 1.063 Personen gestiegen. Das waren 141 Arbeitslose weniger als im Vorjahresmonat. Die anteilige SGB III-Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Januar 6,1%; vor einem Jahr belief sie sich auf 6,8%. Dabei meldeten sich 371 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 56 weniger als vor einem Jahr und gleichzeitig beendeten 177 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-11).

Die Arbeitslosigkeit ist im Rechtskreis SGB II von Dezember auf Januar um 44 auf 1.624 Personen gestiegen. Das waren 167 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die anteilige SGB II-Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Januar 9,3%; vor einem Jahr belief sie sich auf 10,1%. Dabei meldeten sich 219 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 60 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 176 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 58 weniger als vor einem Jahr.



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