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Polizeibericht vom Pfingstwochenende

Das Pfingstwochenende bescherte der Spremberger Polizei wieder jede Menge Arbeit unterschiedlichster Art: So drangen bereits am Donnerstag nachmittag unbekannte Täter in einen Bauwagen in der August-Bebel-Straße ein und entwendeten zwei Taschen von Bauarbeitern die zeitgleich auf der nahegelegenen Baustelle tätig waren. Am Freitagnachmittag beraubten drei Jugendliche einen 15jährigen der sich auf dem Georgenberg/Bahnhofstraße befand, sie entrissen dem Jugendlichen das Handy, durchsuchten ihn nach Geld und flüchteten dann Richtung Stadtpark.

In den frühen Mogrenstunden des Samstages ereigneten sich im Bereich Betriebsstraße nach Proschim / Pulsbergdann zwei Wildunfälle, bei dem es zu Sachschaden kam.

In der Nach von Samstag zu Sonntag warfen Unbekannte zwei Fensterscheiben des Busbetriebes in der Senftenberger Straße ein. Ebenfalls in den frühen Morgenstunden des Pfingstsonntags kam es im Garagenkomplex Fritz-Schulz-Straße im Ortsteil Schwarze Pumpe zu einer schweren körperlichen Auseinandersetzung zwischen Jugendlichen. Dort wurde ein 24jähriger von einer Gruppe Jugendlicher derart schwer attakiert, dass er  in der Notaufnahme des Krankenhauses behandelt werden musste. In der selben Nacht drangen unbekannte Täter  auf ein ebenfalls in Schwarze Pumpe gelegenes Grundstück ein und kippten den dort geparkten PKW Opel um, es entstand leichter Sachschaden.

Bei sonntäglichen Autoputz beim Waschbär in der Otto-von-Guericke-Straße in Spremberg kam es bei der Ausfahrt zu einer Kollision zweier PKW Audi mit beträchtlichem Sachschaden, wobei das Verursacherfahrzeug danach den Unfallort unerlaubt verließ. Die Polizei ermittelt nun zum Unfallverursacher.

Für dramatische Szenen sorgte am Pfingstsonntag ein Familiendrama in Bohsdorf. Ein elfjähriges Mädchen das offenbar von der Mutter und deren Freund geschlagen wurde flüchtete sich zum Nachbarn. Als der Nachbar die Herausgabe des Mädchens verweigerte traten der Freund der Mutter, sowie der 17jährige Bruder des Mädchens die Nachbarstür ein und wurden handgreiflich. Erst die herbeigerufene Polizei konnte das Drama beenden. Trotz sofort eingeschaltetem Jugendamt verblieb das Kind auf eigenen Wunsch bei der Mutter und wird nun durch das Jugendamt betreut, während die Kriminalpolizei die Ermittlungen gegen die Angreifer aufgenommen hat.



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