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Spremberger Judoka wollen mehr

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Bundesligist KSC ASAHI sichert sich vorzeitig den Klassenerhalt und will Medaillenplatz festigen

Nach der beeindruckenden Vorstellung vor fast ausverkauftem Haus gegen den JC 66 Bottrop und dem Auswärtssieg beim Aufsteiger „Judo in Holle“ geht es an diesem Samstag gegen den Tabellennachbarn von Bayer Leverkusen.
„Wir haben mit Leverkusen noch eine offene Rechnung aus dem Vorjahr zu begleichen“ so Trainer Dirk Meyer. Damals unterlag ASAHI mit 4:7 in einer hart geführten Auseinandersetzung, und das nicht nur kämpferisch, sondern auch verbal neben der Matte. Der Kapitän und amtierende Vizeweltmeister der Senioren, Oliver Lecher, fordert daher einen Heimsieg: „Insgesamt drei Unentschieden gab es damals. Solche knappen Kämpfe müssen diesmal auf unser Konto gehen.“ Dass bei ASAHI derzeit zu Hause alles möglichist, zeigt der furiose Sieg gegen den Serienmeister Bottrop (8:5).       Der TSV Bayer 04 Leverkusen gehört mit über 480 Judomitgliedern zu den größten Judovereinen in Nordrhein-Westfalen. In dieser Saison mussten die Leverkusener allerdings bereits zwei knappe Niederlagen gegen Berlin und Lübeck einstecken und stehen damit auf Platz 4 der Tabelle. Das Team aus dem Ruhrpott setzt bei den Sportlern neben den eigenen Talenten wie Yannick Gutsche (Bronzemedaillengewinner der Junioren-WM 2009), seinem Bruder Dennis Gutsche oder Karl-Richard Frey und Tobias Ehnes (beide 3. der Deutschen Meisterschaften 2010) vor allem auf Kontinuität. Die Werksmannschaft hatte in dieser Saison weder Zu- noch Abgänge.

Der Revanche steht also nichts im Weg!

Foto: Richard Gottwald



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