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Tag des offenen Denkmals

am 11. September 2011 Kreuzkirche Spremberg von 13.00 – 17.00 Uhr geöffnet

Kirchenführungen – Einblick in Restaurierungsarbeiten – Orgelerklärungen – Ansichtskartenausstellung – Turmbesteigung

Der bundesweite Tag des offenen Denkmals am 11. September 2011 steht unter dem Motto "Romantik, Realismus, Revolution".
Auch die Kreuzkirche Spremberg ist an diesem Tag von 13.00 bis 17.00 Uhr wieder zusätzlich für Besucher des Gotteshauses geöffnet.

Neben den Kirchenführungen mit Manfred Ihle, Leiter des Niederlausitzer Heidemuseums Spremberg i. R., wird in diesem Jahr der derzeitige Stand der Restaurierungsarbeiten des großen Totenschildes aus der ehemaligen Dorfkirche von Stradow vorgestellt. Anhand der bisher partiell durchgeführten Restaurierungsarbeiten ist ein wunderbarer „Vorher-Nachher-Effekt“ sichtbar, der durch ergänzendes Bildmaterial noch deutlicher wird.
Auch vor und nach den Kirchenführungen steht Manfred Ihle als Ansprechpartner für Anfragen und Informationen gern zur Verfügung.

Kantor Hermann Hulman vermittelt im Rahmen zweier Orgelführungen um 14.30 Uhr und 15.30 Uhr Interessantes über die Königin der Instrumente. Besonders eindrucksvoll ist sicherlich der Blick in den Orgelinnenraum mit den bis zu 5 Meter hohen Pfeifen. Kurze Orgelmusiken bereichern die Erklärungen des von Hoforgelbaumeister Sauer aus Frankfurt/Oder im Jahr 1898 gebauten Instruments.

Eine Besonderheit zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals ist eine Ausstellung von über einhundert historischen Spremberger Ansichtskarten aus Privatbesitz. Auch einige Ansichten aus jetzigen Ortsteilen und von abgebaggerten Dörfern werden zu sehen sein. Für die Präsentation wurden die Abbildungen extra vergrößert.

Nach einiger Zeit der Unterbrechung ist es auch wieder möglich, den Kirchturm zu besteigen. In etwa 30 Metern Höhe kann in der historisch eingerichteten Turmstube Platz genommen werden. Die Turmstube hat ihren Ursprung im Jahr 1732, als der Turm auf Kosten von Herzog Heinrich zu Sachsen-Merseburg nach dem Stadtbrand von 1705 wieder aufgebaut wurde. Hier besteht in gemütlicher Atmosphäre die Möglichkeit, den beiden Türmern zu lauschen. Vom Turm ist außerdem ein wunderschöner Blick über Spremberg bis hin zu den Bautzener Bergen möglich.

Der Eintritt zur Kirche ist selbstverständlich frei. Für die Turmbesteigung wird jedoch ein kleiner Beitrag von 1,00 EURO erhoben.
Zur Stärkung wird es je nach Witterung entweder vor der Kirche oder in der Taufkapelle etwas Kaffee und Kuchen für die Besucher geben.

Wer die Historie der Spremberger Kreuzkirche mit nach Hause nehmen möchte, hat die Möglichkeit, das kürzlich erschienene Buch über die Geschichte der Spremberger Kreuzkirche für nur 17,90 € zu erwerben. Auf 120 Seiten steht viel Wissenswertes über die Baugeschichte, die Glocken, die Kirchenmusik und die Dienstzeiten der Pfarrer. Von Vielen besonders geschätzt wird der 26seitige Bildteil mit einer großen Anzahl vor allem historischer Fotografien der Kirche.



Bildquelle: Kreuzkirche 2008 Orgel 2 | Textquelle: Stadt Spremberg |

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